Vitamin D Mangel

Vitamin D Mangel ist leider ein nicht seltenes Phänomen, dass vorallem aufgrund unseres Breitengrades zu einer sehr hohen Anzahl an unterversorgten Menschen zur Folge hat. Lange Zeit wurde das sogenannte Sonnenvitamin unterschätzt. Viele Studien (z. B. die Nationale Verzehrstudie) gehen davon aus, dass etwa 80-90 % der deutschen Bevölkerung an Vitamin D Mangel leidet. Dabei wurde sogar in einer aktuellen Studie bei 30% der Schleswig-Holsteiner ein schwerer Vitamin D Mangel nachgewiesen.

Symptome eines Vitamin D Mangels können sehr variieren. Leider hat ein Mangel auch indirekt Einfluß auf viele Erkrankungen.

Zu den allgemeinen Symptome gehören:

  • Müdigkeit
  • Leistungsminderung
  • Krämpfe oder Zukungen in den Armen, Beinen oder Gesicht
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • weiße Flecken an Fingernägeln

Haben Sie das Gefühl, unter Vitamin-D Mangel zu leiden?

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Unter diesem Link können Sie Messwerte umrechnen.


Eine Auswahl an Erkrankungen die mit einem Vitamin D Mangel in Zusammenhang gesehen werden oder diese lindern können:

Stoffwecheselerkrankungen:

  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Metabolisches Syndrom

Krebserkrankungen:

  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Prostatakrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • usw.

Autoimmunerkrankungen:

  • Hashimoto-Thyreoditis
  • Asthma
  • Ekzeme
  • Rheumatoide Arthritis (Rheuma)
  • Allergien
  • Dabetes mellitus Typ 1
  • Schuppenflächte (Psoriasis)

Zähne und Knochen:

  • Osteoporose und Osteopenie (Knochenschwund)
  • Rachitis (Knochenverformung)
  • Paradontitis (chronische Zahnfleischentzündungen)

Psyche:

  • Depressionen
  • Schizophrenie

Immunsystem:

  • Grippale Infekte und Atemwegserkrankungen

Herz und Kreislaufsystem:

  • kardiovaskuläre Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfall

Lungenerkrankungen:

  •  COPD (Chronische Bronchitis)

Empfehlungen: „Sonne, Sonne, Sonne!“

„Bewegen Sie sich so viel wie Möglich an frischer Luft!“

Wie gesagt, liegt der Vitamin D Mangel in unserer Bevölkerung vorallem an einem Defizit an Sonnenexposition. Um einem Mangel vorzubeugen oder auszugleichen, eignet sich hierfür am besten die Tageszeit von 13 bis 14 Uhr für einen augiebieges Sonnenbad (auch im Winter!), da hier die UV-Stahlung am stärksten ist. Es wird empfohlen eine

„Lassen Sie Ihren Vitamin D Wert bestimmen“

Das können Sie vorab auf den Internetseiten Vitamindelta.de des Vitamin D Experten Dr. Raimund von Helden online machen. Am besten machen Sie das jedoch regelmäßig bei Ihrem Hausarzt oder einem Vitamin D Experten.

„Essen Sie vitamin-D-reiche Nahrungsmittel“

Da Nahrungsmittel, die einen relativ hohen Anteil an Vitamin D enthalten, das Defizit an Sonnenlicht nur in wenigen Fällen ausgleichen können, spielt die Ernährung bei Vitamin D Mangel eine untergeordnete Rolle. Trotzdem sollten bei einem Vitamin D Mangel verstärkt vitamin-D-reiche Nahrungsmittel gegessen werden um damit den Anteil an Nahrungsergänzungen zu minimieren. Den mit Abstand höchsten Gehalt an Vitamin D hat Lebertran (ca. 330µg pro 100mg), danach kommen fettreiche Fische (vorallem Aal mit eine Gehalt an ca 10-30 µg pro 100mg), weitaus weniger haben dann schon Eier, Milch und Pilze, aber immerhin noch ca 1-3
µg pro 100mg). Siehe auch http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamine-A-C-D-E-K/Vitamin-D/Lebensmittel.html

Lebertran

Fettreiche Fische

  • Hering
  • Aal
  • Sprotte
  • Lachs
  • Sardine
  • Thunfisch

Milch und Ei

  • Eigelb
  • Emmentaler
  • Butter
  • Margarine

Pilze

  • Steinpilze
  • Morcheln
  • Pfifferlinge