ACP-Therapie
ACP-Therapie: Eigenblut gegen hartnäckige Sehnen- und Muskelbeschwerden
Tennisellenbogen, Achillessehne, Patellasehne, Fersensporn, Muskelfaserriss – wenn Sehnen oder Muskeln trotz Schonung, Physiotherapie und Entlastung nicht zur Ruhe kommen, kann ACP (Autologes Conditioniertes Plasma) die Heilung unterstützen. Dabei nutzen wir die Wachstumsfaktoren aus Ihrem eigenen Blut – ohne Kortison, ohne Fremdstoffe, ultraschallgesteuert an die richtige Stelle gesetzt. Wir behandeln gezielt Sehnen und Muskeln; Gelenkinjektionen bieten wir bewusst nicht an.
Das erwartet Sie
- Ultraschall-Diagnose vor jeder Behandlung
- Blutentnahme, Aufbereitung und Injektion in einem Termin (ca. 30 Min.)
- Meist 2–3 Behandlungen im Abstand von 1–2 Wochen
- ca. 202 € je Behandlung inkl. Ultraschall, Aufbereitung und Material
- Kombination mit Osteopathie, Belastungssteuerung und Training
- Durchführung durch Dr. Teichgräber
So arbeiten wir mit ACP
Körpereigen
Ihr Blut, Ihre Wachstumsfaktoren – keine Medikamente, kein Kortison, keine Fremdstoffe.
Ultraschallgesteuert
Diagnose und Injektion unter Sicht: Wir sehen die Sehne, den Muskel und die Nadelspitze.
Eingebettet
ACP ist ein Baustein. Belastungssteuerung, Osteopathie und Training gehören dazu.
Ehrlich
Wir sagen, wann ACP sinnvoll ist – und wann nicht. Gelenke behandeln wir bewusst nicht.
Wofür wir ACP einsetzen
Chronische Sehnenbeschwerden und Muskelverletzungen, die nach konservativer Therapie nicht ausheilen.
Wie ACP wirkt – und was es nicht ist
Aus etwa 15 ml Ihres Blutes wird durch Zentrifugation ein plättchenreiches Plasma gewonnen. Blutplättchen setzen Wachstumsfaktoren frei, die Reparaturvorgänge im Gewebe anregen.
- Beste Studienlage bei chronischen Sehnenbeschwerden: Tennisellenbogen, Patellasehne, Plantarfasziitis
- Bei Muskelverletzungen ist die Datenlage schwächer – in der Sportmedizin wird ACP dort dennoch eingesetzt
- Wirkung setzt nicht sofort ein: Gewebeumbau braucht Wochen
- Kein Ersatz für Belastungssteuerung und Training – sondern deren Ergänzung
- Kein Heilversprechen: Wir besprechen Nutzen und Grenzen offen
Wann ärztliche Abklärung sinnvoll ist
Wenn Sehnen- oder Muskelschmerzen länger als 6 Wochen bestehen, wiederkehren oder nach einer Verletzung nicht abklingen. Vor jeder ACP-Behandlung steht die Ultraschall-Untersuchung, um Risse, Verkalkungen oder andere Ursachen zu erkennen – ein vollständiger Sehnenriss gehört nicht in die ACP-Spritze, sondern in chirurgische Hände.
Erst sehen, dann spritzen
Unsere Diagnostik
- Ultraschall der Sehne oder des Muskels: Struktur, Teilriss, Verkalkung, Durchblutung
- Funktions- und Belastungstest
- Abgleich mit vorhandenen MRT-Befunden
- Bei Bedarf Labor: Entzündungswerte, Harnsäure, Gerinnung
- Prüfung von Gegenanzeigen: Infekt, Gerinnungsstörung oder Blutverdünnung, Tumorerkrankung, Schwangerschaft
Mögliche Behandlung
- ACP-Injektion ultraschallgesteuert, meist 2–3 Sitzungen im Abstand von 1–2 Wochen
- Belastungsplan mit exzentrischem Training und gezielter Entlastung
- Osteopathie und manuelle Medizin bei Fehlbelastung der Kette (Fuß, Becken, Wirbelsäule)
- Kinesio-Taping zwischen den Behandlungen
- Verlaufskontrolle per Ultraschall nach 6–12 Wochen
Wer Sie behandelt

Dr. med. Artur Teichgräber
Führt Ultraschall-Diagnostik und ACP-Injektionen selbst durch – ultraschallgesteuert, an Sehnen und Muskeln. Als Osteopath (bvo) behandelt er zusätzlich die Fehlbelastung, die zur Überlastung geführt hat.
Zum TeamSo läuft es ab
Untersuchung
Gespräch und Ultraschall: Ist ACP für Ihre Sehne oder Ihren Muskel sinnvoll?
Blutentnahme & Aufbereitung
Ca. 15 ml Blut, Zentrifugation im geschlossenen System in der Praxis – etwa 10 Minuten.
Injektion
Ultraschallgesteuert an die betroffene Stelle. Danach 48 Stunden Schonung; eine Woche vor und nach der Injektion keine Entzündungshemmer wie Ibuprofen.
Wiederholung & Kontrolle
Zweite und ggf. dritte Behandlung nach 1–2 Wochen; Ultraschallkontrolle nach 6–12 Wochen.
Transparent nach GOÄ
Ca. 202 € je Behandlung – inklusive Ultraschall, Beratung, Blutentnahme, Aufbereitung im Double-Syringe-System und Material. Abrechnung nach GOÄ. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten ACP unterschiedlich – Sie erhalten den Kostenplan vorab.
Unsere Praxis in Kiel



Was Patientinnen und Patienten uns fragen
Tut die Behandlung weh?
Die Injektion ist ein kurzer Stich; danach kann die Stelle ein bis drei Tage druckempfindlich sein. Das ist Teil der gewünschten Reaktion.
Wie viele Behandlungen brauche ich?
Meist zwei bis drei im Abstand von ein bis zwei Wochen. Wie viele es bei Ihnen werden, legen wir nach dem Ultraschallbefund fest.
Wann darf ich wieder Sport machen?
48 Stunden Schonung, dann stufenweise nach Plan. Volle Belastung meist nach vier bis sechs Wochen – abhängig von der Sehne.
Warum behandeln Sie keine Gelenke?
Wir beschränken uns auf Indikationen mit besserer Evidenz und geringerem Risiko. Für Gelenkinjektionen verweisen wir an orthopädische Kolleginnen und Kollegen.
Darf ich Ibuprofen oder Diclofenac nehmen?
Nicht in der Woche vor und nach der Injektion – sie bremsen die gewünschte Heilreaktion. Paracetamol ist möglich.
Zahlt meine Versicherung?
Das hängt vom Tarif ab. Viele private Versicherungen erstatten ACP bei gesicherter Indikation, manche nur teilweise. Wir geben Ihnen den Kostenplan vorab.
Sehne oder Muskel heilt nicht aus?
Vereinbaren Sie eine Ultraschall-Untersuchung – wir sagen Ihnen, ob ACP für Sie infrage kommt.
