Hormone & Perimenopause

Hormone & Lebensphasen

Hormonelle Veränderungen verstehen – und medizinisch begleiten

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme oder nachlassende Leistungsfähigkeit: Hormonelle Übergänge betreffen Frauen und Männer – und sie lassen sich diagnostizieren und behandeln, auf Basis von Laborwerten und aktueller Leitlinien, nicht auf Basis von Versprechen.

Das erwartet Sie

  • 60 Minuten Erstgespräch zu Beschwerden, Zyklus und Lebensphase
  • Hormonlabor zum richtigen Zeitpunkt
  • Schilddrüse, Stoffwechsel und Mikronährstoffe mit im Blick
  • Leitliniengerechte Hormontherapie oder nicht-hormonelle Alternativen
  • Hormondiagnostik auch für Männer
Unser Konzept

So arbeiten wir

01

Gründlich

60 Minuten Erstgespräch, in dem Beschwerden, Zyklus bzw. Lebensphase und Vorgeschichte Platz haben.

02

Präzise

Hormonbestimmung zum richtigen Zeitpunkt, ergänzt um Schilddrüse, Stoffwechsel und Mikronährstoffe.

03

Individuell

Behandlung nach Befund und persönlichem Risiko, nicht nach Schema.

04

Ganzheitlich

Schlaf, Gewicht, Stimmung und Herz-Kreislauf-Risiko gehören zur Betrachtung dazu.

Typische Beschwerden

Kennen Sie das?

Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen
Schlafstörungen, Erschöpfung
Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit
Gewichtszunahme, besonders am Bauch
Zyklusveränderungen, Libidoverlust, Scheidentrockenheit
Bei Männern: nachlassende Kraft und Leistungsfähigkeit, Muskelabbau, Stimmungstief
Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen

  • Perimenopause und Menopause (Abfall von Östrogen und Progesteron)
  • Testosteronmangel beim Mann (Hypogonadismus)
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen, die hormonelle Beschwerden imitieren oder verstärken
  • Insulinresistenz und Gewichtszunahme als Verstärker
  • Schlafmangel und chronischer Stress

Wann ärztliche Abklärung sinnvoll ist

Wenn Beschwerden Ihre Lebensqualität oder Ihren Schlaf über Wochen beeinträchtigen, wenn Sie eine Hormontherapie erwägen oder wenn unklar ist, ob Schilddrüse, Stoffwechsel oder Hormone die Ursache sind.

Diagnostik & Behandlung

Erst verstehen, dann behandeln

Unsere Diagnostik

  • Ausführliche Anamnese inkl. standardisierter Beschwerde-Fragebögen
  • Hormonlabor: Östradiol, Progesteron, FSH/LH, Testosteron (gesamt/frei), SHBG, DHEA-S, Prolaktin – abgestimmt auf Zyklus und Fragestellung
  • Schilddrüsenwerte und Schilddrüsen-Ultraschall
  • Stoffwechsel: Blutzucker, HbA1c, Blutfette, Leberwerte
  • Vitamin D, B12, Ferritin, Magnesium
  • Blutdruck, Bioimpedanz-Analyse, bei Bedarf Carotis-Ultraschall zur Risikoeinschätzung vor einer Hormontherapie

Mögliche Behandlung

  • Menopausale Hormontherapie (bioidentische Präparate, transdermal oder oral) nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung gemäß Leitlinie
  • Nicht-hormonelle Optionen bei Kontraindikationen oder auf Wunsch
  • Testosterontherapie beim nachgewiesenen Mangel, mit regelmäßigen Kontrollen
  • Behandlung begleitender Faktoren: Schilddrüse, Schlaf, Gewicht, Mikronährstoffe
  • Zusammenarbeit mit Gynäkologie und Urologie, wo sinnvoll
Ihr Ansprechpartner

Wer Sie behandelt

Dr. med. Artur Teichgräber

Dr. med. Artur Teichgräber

Facharzt für Allgemeinmedizin · Osteopathie · Sonographie

Hormondiagnostik, Hormontherapie und die allgemeinmedizinische Gesamtsicht – in Abstimmung mit Ihrer gynäkologischen oder urologischen Praxis.

Zum Team
Ablauf

So läuft es ab

Erstgespräch

Untersuchung und Planung der Labordiagnostik, ggf. zyklusabhängig.

Labor & Ultraschall

Blutentnahme zum passenden Zeitpunkt, Schilddrüsen-Ultraschall.

Auswertung

Gespräch mit schriftlichem Befund und Therapieempfehlung.

Kontrolle

Bei Hormontherapie nach 6–12 Wochen, danach regelmäßig.

Kosten

Transparent nach GOÄ

Erstgespräch mit Untersuchung 350–490 €, Labor je nach Umfang. Hormonpräparate werden auf Privatrezept verordnet. Abrechnung nach GOÄ – Details unter Kosten & Abrechnung.

Kosten & Abrechnung
Einblicke

Unsere Praxis in Kiel

Behandlungsraum mit Liege im Osteomedicum KielHeller Behandlungsraum im Osteomedicum KielRuhiger Wartebereich im Osteomedicum Kiel
Häufige Fragen

Was Patientinnen und Patienten uns fragen

Ist eine Hormontherapie gefährlich?

Für die meisten Frauen in den ersten zehn Jahren nach der Menopause überwiegt bei Beschwerden der Nutzen. Risiken hängen von Präparat, Dosierung, Alter und Vorerkrankungen ab – genau das klären wir vor Beginn.

Was bedeutet „bioidentisch“?

Hormone, die chemisch den körpereigenen entsprechen (z. B. Östradiol, Progesteron). Wir setzen zugelassene Präparate ein, keine individuell gemischten Rezepturen ohne Qualitätsnachweis.

Brauche ich dafür nicht die Frauenärztin?

Die gynäkologische Vorsorge bleibt wichtig. Wir übernehmen die allgemeinmedizinische Gesamtsicht und stimmen uns gern mit Ihrer Praxis ab.

Gibt es Hormondiagnostik auch für Männer?

Ja, inklusive Abklärung von Testosteronmangel und seinen Folgen für Stoffwechsel und Leistungsfähigkeit.

Beschwerden ernst nehmen – Ursachen klären

Vereinbaren Sie ein Erstgespräch – online, telefonisch oder per E-Mail.