„Eizellqualität verbessern – Energie für den Kinderwunsch“


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Ausgangslage

Eine Patientin mit niedrigem AMH-Wert (0,37 ng/ml) steht vor einer weiteren IVF.

Ziel der Behandlung: nicht mehr Eizellen, sondern bessere Eizellen – also Fokus auf die Energiezentren der Zellen: die Mitochondrien.


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Therapieansatz

Die Patientin erhält ein gezieltes Mitochondrien-Aufbauprogramm:

  • NMN 250 mg 2×/Tag zur Aktivierung der Sirtuine und NAD⁺-Regeneration
  • Coenzym Q10, NAC 600 mg 2×/Tag, Vitamin D 3000 IE, Metformin 500 mg abends
  • Fertil F Premium als Basisversorgung
  • Ergänzend: Bewegung, Intervallfasten, Kältereize, Schlafrhythmus und mediterrane Ernährung

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Wissenschaftlicher Hintergrund

Eizellen altern vor allem, weil ihre Mitochondrien Energie verlieren.

Wenn wir diese Zellkraftwerke wieder aktivieren, steigt die ATP-Produktion, DNA-Stabilität und letztlich die Eizellqualität.

Das ist der eigentliche Schlüssel für den Erfolg bei IVF – nicht allein die Hormonstimulation.


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Ganzheitliche Ergänzung

Neben Mikronährstoffen kann auch eine systemische Therapie oder energetische Testung (z. B. BICOM BodyCheck) helfen, Stressmuster und Regulationsblockaden zu lösen.

Selbst eine einzelne Sitzung kann emotionale Entlastung und hormonelle Balance unterstützen.


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Fazit

„Eizellen altern nicht nur durch Zeit, sondern durch Energiemangel.

Wer seine Mitochondrien stärkt, gibt seinen Eizellen die Kraft für neues Leben.“


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Check-Up nach 3 Monaten:

Kontrolle von Hormonprofil, Mito-Stress-Werten, Q10, HOMA-Index und Leberfunktion.

…mein ehrlicher Erfahrungsbericht

3. November 2025 · Osteomedicum · Dr. Artur Teichgräber

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal täglich mit einer Künstlichen Intelligenz sprechen würde – und das nicht aus Neugier, sondern aus purer Notwendigkeit. Heute läuft in meiner Praxis kaum noch ein Tag ohne sie.


Warum ich damit angefangen habe

Der Alltag in einer modernen Arztpraxis ist ein Hochleistungssport: Telefon, Dokumentation, Befunde, Arztbriefe, Kommunikation – und dazwischen Menschen, die Zeit, Ruhe und Zuwendung verdienen. Ich wollte wieder mehr Arzt und weniger Bürokrat sein. Also habe ich angefangen, digitale Systeme zu testen – zuerst zögerlich, dann systematisch.

Welche Systeme ich nutze

Inzwischen begleitet mich ein ganzes digitales Team:

  • Noa KI (Jameda) – Dokumentation, Formulierungshilfen und Arztbriefe direkt in Tomedo.
  • Tomedo + Apple-Ökosystem – das Rückgrat meiner Praxisorganisation.
  • ChatGPT (GPT-5) – täglicher Sparringspartner für Recherche, Mikronährstoffmedizin, Coaching und Praxismanagement.
  • Grok und Gemini – testweise zum Vergleich.
  • Amboss – medizinisches Nachschlagewerk.
  • Canva – Patienteninfos, Grafiken und Social Media.

Aber am meisten nutze ich ChatGPT – in allen Facetten und Tiefen.

Wie KI mir konkret hilft

Ich setze KI überall dort ein, wo sie Zeit spart oder Wissen greifbarer macht:

  • Arztbriefe & Gutachten: Stichpunkte rein, sauber strukturierter Entwurf raus – mein Feinschliff am Ende.
  • Komplexe Diagnosen: KI-Assistenten z. B. für Ehlers-Danlos-Syndrom oder chronische Erschöpfung, um Zusammenhänge und Therapien zu verstehen.
  • Labor- & Sonografie-Analysen: Interpretation und Visualisierung – datenschutzkonform.
  • Metabolische Analysen: Bei Abnehmprogrammen mit Mounjaro Diagramme, Berechnungen und Verläufe für Motivation und Kontrolle.
  • Osteopathische Fragestellungen: Recherche zu funktionellen Zusammenhängen, gezieltere Planung.
  • Praxisorganisation: Checklisten, Erinnerungen, Vorlagen – automatisch strukturiert.
  • Kommunikation & Social Media: Texte, Newsletter und Blogartikel im Zusammenspiel mit KI.

Kurz gesagt: Sie ist mein digitaler Assistent, Rechercheur, Texter, Coach und Gedächtnisstütze in einem.

KI als Werkzeug für Patient:innen

Was mich besonders begeistert: Ich bringe meinen Patient:innen bei, wie sie KI selbst nutzen können, um ihre Gesundheit aktiv zu steuern. Viele setzen ChatGPT inzwischen als Gesundheits-Coach im Alltag ein – für Ernährung, Motivation, Achtsamkeit oder zur Vorbereitung auf Arztgespräche.

Einige sind Lehrer:innen, die KI ursprünglich im Unterricht genutzt haben – und sie jetzt einsetzen, um ihre eigene Gesundheit zu managen. Manche nennen mich augenzwinkernd den „KI-Lehrer für Lehrer“.

Was mich manchmal wahnsinnig macht

Natürlich ist nicht alles glänzend. Ich verbringe immer noch zu viel Zeit damit, technische Stolpersteine zu umkurven, statt einfach zu arbeiten:

  • Noa/Jameda stürzt regelmäßig ab und braucht manchmal länger als ein Blutbild.
  • Tomedo-Support ist freundlich, aber Integrationen (z. B. Kartenlesegerät) bleiben monatelang ungelöst.
  • Mein Kartenlesegerät steht seit April wie ein Museumsstück, weil niemand es sauber anbinden kann.

„Wir schreiben das Jahr 2025 – und kämpfen mit Problemen, die ein Garagen-Startup in zwei Tagen lösen würde.“

Ja, das ist Meckern auf hohem Niveau. Aber wir stehen erst am Anfang. Jedes Faxgerät dachte schließlich auch einmal, es sei unersetzlich.

Zwischen digitalem Aufbruch und analogem Niemandsland

Bei aller Begeisterung lebe ich als Privatarzt im digitalen Mittelalter: keine digitale Patientenakte für Privatversicherte, keine eRezepte, keine Anbindung an die TI-Infrastruktur. Ich nutze modernste KI-Systeme – und greife für Rezepte trotzdem zum rosa Papierzettel.

Digitalisierung darf nicht an Kassengrenzen enden. Gesundheitsdaten gehören den Menschen, nicht den Systemen.

KI im Alltag meiner Patient:innen

Neulich wollte ein Patient ein neues Rezept für seinen Betablocker. Als ich nach dem Präparat fragte, meinte er nur: „Keine Ahnung, ich frag kurz ChatGPT.“ Sekunden später zeigte er mir sein gespeichertes Rezept – inklusive Dosierung, Wirkstoff und Hersteller. Er lässt seine Medikamente, Termine und Befunde dort speichern, weil es keine bessere Möglichkeit gibt, alles an einem Ort zu haben.

Das sagt viel über den Status quo: Unsere Patient:innen sind längst digital unterwegs – nur das System ist es nicht.

Trotzdem: Ich bleibe optimistisch

Trotz Abstürzen, Support-Tickets und fehlender Infrastruktur spüre ich täglich, wie groß das Potenzial ist. Wenn das jetzt schon so viel verändert – wie sieht das erst in zwei Jahren aus? Ich freue mich auf neue Tools, auf echte Integration und auf Systeme, die Ärzt:innen und Patient:innen wirklich entlasten.

Was kommt

  • Automatische Arztbrief-Generatoren mit patientenspezifischer Sprache.
  • Adaptive Therapie-Assistenten, die Labor, Mikronährstoffe und Lebensstil zusammen denken.
  • Patienten-Coach-Bots für Ehlers-Danlos, Long COVID, Hashimoto & Co.
  • Echtzeit-Gesundheitsdashboards mit Labor, HRV, CGM, Gewicht, Schlaf.
  • Sprachgesteuerte Praxis-KIs, die Anweisungen umsetzen statt Tickets zu erzeugen.
  • Plug-and-Play-Integration, die einfach läuft.

Mein Fazit

KI ist längst Teil meines Alltags – aber sie ersetzt nichts Menschliches. Sie gibt mir Zeit für das Wesentliche: zuhören, erklären, motivieren. Ich nutze sie, um besser Arzt zu sein – nicht, um ersetzt zu werden.

„Herr Doktor, meine KI versteht mich inzwischen besser als mein Fitnesstracker.“ 😄

#ZukunftDerMedizin: Die Zukunft ist nicht Mensch gegen Maschine, sondern Mensch mit Maschine.

Osteomedicum · Kiel

 Zurück zur Energie – Testosteronmangel beim Manager

Problem:
Ein 52-jähriger Manager stellte sich bei uns vor, weil er sich seit Monaten erschöpft, unwohl und antriebslos fühlte. Durch eine berufliche Veränderung war er stark unter Druck geraten: viel Stress, lange Autofahrten ins Ausland, wenig Schlaf und kaum Bewegung. Dabei war er früher begeisterter Ausdauersportler und sogar Triathlet. Zusätzlich hatte er deutliches Übergewicht entwickelt.

Analyse:
In einem umfassenden Longevity-Check-up zeigten sich mehrere Auffälligkeiten: Testosteronmangel, vermutlich begünstigt durch Stress, Schlafmangel, Bewegungsmangel und Übergewicht. Erhöhte Östrogenwerte durch das Bauchfett. Stoffwechselveränderungen, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

Therapie:
Wir erarbeiteten ein ganzheitliches Konzept: Mounjaro-Therapie zur Gewichtsreduktion, individuelle Ernährungsumstellung mit mehr Eiweiß, weniger Zucker und gesunden Fetten, angepasste Bewegungsempfehlungen. Außerdem empfahlen wir die Withings Body Scan Waage, um Fortschritte sichtbar zu machen. Regelmäßige Kontrollen der Hormon- und Blutwerte sichern die Entwicklung. Die hausärztliche Begleitung erfolgt bei uns, die Koordination auch mit den Ärzten im Ausland.

Ergebnis:
Schon nach wenigen Wochen zeigte sich eine deutliche Verbesserung: das Gewicht begann zu sinken, die Energie stieg, und die Stimmung stabilisierte sich. Die Waage half zusätzlich, die Motivation hochzuhalten.

Fazit:
Stress, Übergewicht und Schlafmangel können die Hormonlage massiv beeinflussen – auch bei Männern, die früher topfit waren. Ein umfassender Check-up kombiniert mit moderner Therapie und Technik kann den Weg zurück in ein gesünderes, aktiveres Leben ebnen.

Akute Blockade der Halswirbelsäule – und die schnelle Lösung

Problem:
Eine 42-jährige Patientin wachte morgens mit starken Nackenschmerzen auf. Der Kopf ließ sich kaum bewegen, jede Drehung schmerzte. Sie hatte in den letzten Monaten viel Sport gemacht, schlief oft unruhig und stand unter hoher Anspannung.

Analyse:
Die Untersuchung zeigte eine akute Blockade im Bereich der Halswirbelsäule mit starker muskulärer Verspannung.

Therapie:
Wir lösten die Blockade mit osteopathischer Behandlung und unterstützten die Muskelentspannung durch eine Magnesiuminfusion.

Ergebnis:
Schon nach der ersten Behandlung konnte die Patientin den Kopf wieder freier bewegen. In den folgenden Tagen verbesserte sich der Schlaf deutlich – die Kombination aus akuter Therapie und Mikronährstoffausgleich zeigte schnelle Wirkung.

Fazit:
Akute Blockaden im Bewegungsapparat lassen sich oft sofort lösen – und die richtige Ergänzung mit Mikronährstoffen hilft, dass sie nicht immer wiederkehren.

Schlafstörungen durch frühen Hormonmangel Problem:Eine 46-jährige Patientin litt seit Monaten unter Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und plötzlichen Hitzewallungen. Sie war überrascht, dass diese Beschwerden schon so früh auftreten konnten – „die Wechseljahre liegen doch noch in der Ferne“. Analyse:Die Hormonuntersuchung zeigte jedoch klar: deutlicher Progesteronmangel. Das kommt bei Frauen ab Mitte 40 häufiger vor, als viele vermuten. […]

Eine 38-jährige Patientin kam mit dem Gefühl völliger Erschöpfung in die Praxis. Sie berichtete, dass sie schon nach kleineren Belastungen müde war und kaum noch Konzentration für ihre Arbeit aufbrachte. Gleichzeitig litt sie unter Haarausfall und brüchigen Nägeln – an Eisenmangel hatte sie dabei nie gedacht.

Analyse:
In der Laboruntersuchung zeigte sich ein deutlicher Eisenmangel. Alle anderen Organwerte waren unauffällig.

Therapie:
Wir starteten eine gezielte Eiseninfusionstherapie und gaben Empfehlungen für eine eisenreiche Ernährung.

Holztisch mit Sesam, Petersilie, Sonnenblumenkernen, Spirulina und Eisenampulle

Ergebnis:
Schon nach zwei Infusionen besserte sich die Energie deutlich. Nach einigen Wochen konnte die Patientin wieder Sport treiben, ohne sofort erschöpft zu sein. Auch Haare und Nägel wurden wieder kräftiger.

Fazit:
Viele Frauen leiden an Eisenmangel, ohne es zu wissen. Eine einfache Blutuntersuchung kann hier schnell Klarheit bringen – und gezielte Infusionen sorgen für schnelle Erholung.

Einleitung

GLP-1-Agonisten wie Semaglutid oder Liraglutid sind als Gamechanger in der Medizin bekannt – sie helfen beim Abnehmen, verbessern den Blutzucker und senken Herz-Kreislauf-Risiken. Doch was oft übersehen wird: Diese Medikamente könnten auch positive Effekte auf unsere Umwelt haben.

🌱 Weniger Essen = Weniger CO₂

Patientinnen und Patienten, die GLP-1 nutzen, essen im Schnitt 20–30 % weniger Kalorien.

  • Das bedeutet automatisch weniger Lebensmittelproduktion – und damit auch weniger Treibhausgase.
  • Beispiel: Wer 500 kcal pro Tag einspart, reduziert seinen jährlichen Konsum um rund 150–200 kg Lebensmittel.
  • Die CO₂-Einsparung kann bis zu 200–500 kg pro Jahr betragen – besonders dann, wenn weniger Fleisch oder hochverarbeitete Produkte konsumiert werden.

🗑️ Weniger Lebensmittelverschwendung

Viele berichten:

  • kleinere Portionen reichen,
  • weniger Lust auf Snacks,
  • deutlich weniger Abfall im Alltag.

Lebensmittelverschwendung ist einer der größten Klimafaktoren – in Deutschland landen pro Kopf jährlich rund 75 kg Essen im Müll. Schon eine kleine Reduktion wirkt sich spürbar aus.

❤️ Gesundheit & Planet im Gleichklang

Wenn weniger Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten auftreten, reduziert das auch den ökologischen Fußabdruck des Gesundheitssystems. Krankenhäuser, Medikamente und Transport haben weltweit einen Anteil von 4–5 % an allen CO₂-Emissionen.

👉 Weniger Erkrankungen bedeuten also auch weniger Belastung für Umwelt und Ressourcen.

⚖️ Die Kehrseite

Natürlich verursacht auch die Produktion der Medikamente selbst Emissionen:

  • Herstellung in Biotechnologieanlagen,
  • Transport und Kühlkette,
  • Einweg-Spritzen und Verpackungsmaterial.

Erste Einschätzungen gehen aber davon aus, dass die Klimavorteile überwiegen – besonders, wenn die Ernährung durch GLP-1 deutlich kalorienärmer und fleischärmer wird.

💡 Fazit

GLP-1-Agonisten sind mehr als nur Medikamente zur Gewichtsreduktion. Sie könnten Teil eines ganzheitlichen Ansatzes sein, der sowohl unsere Gesundheit als auch den Planeten schützt.

Weniger Essen bedeutet nicht nur weniger Kilos – sondern auch weniger CO₂. 🌍✨

👉 Möchten Sie mehr über GLP-1-Therapien erfahren?

Jetzt Termin vereinbaren – wir beraten Sie individuell und ganzheitlich.

GLP-1-Agonisten – das „Schweizer Taschenmesser“ der modernen Medizin

Von Diabetes-Medikament zu Multitalent: Warum GLP-1-Agonisten wie Semaglutid, Liraglutid und Dulaglutid die Medizin revolutionieren.

🌟 Einleitung

GLP-1-Agonisten haben ihren Ursprung in der Behandlung von Typ-2-Diabetes. Doch inzwischen ist klar: Sie können weit mehr. Von Gewichtsreduktion über Herz-Kreislauf-Schutz bis hin zu neuen Therapien bei Migräne und Alzheimer – die Einsatzgebiete wachsen rasant.

⚖️ Gewichtsmanagement & Diabetes

  • 12–17 % Gewichtsverlust in großen Studien (STEP 1, NEJM 2021).
  • HbA1c-Senkung um 0,6–2,1 % bei Typ-2-Diabetes (Diabetes Obes Metab 2018).
  • Mechanismen: weniger Appetit, verlangsamte Magenentleerung, gesteigerte Lipolyse, bessere Insulin-Sensitivität.

💡 Beispiel: Eine 100-kg-Person kann 12–17 kg Gewicht verlieren – oft dauerhaft.

❤️ Herz-Kreislauf-Schutz pur

Große Studien zeigen eindrucksvolle Ergebnisse:

  • LEADER (Liraglutid): -13 % kardiovaskuläre Todesfälle (NEJM 2016)
  • SUSTAIN-6 (Semaglutid): -26 % schwere kardiovaskuläre Ereignisse (NEJM 2016)
  • REWIND (Dulaglutid): -12 % Risikoreduktion auch bei Nicht-Hochrisikopatienten (Lancet 2019)

👉 Effekte entstehen unabhängig vom Gewichtsverlust – durch Entzündungshemmung, Gefäßschutz und Plaquestabilisierung.

🧠 Gehirn & Neurologie

  • 25 % weniger Alzheimer-Risiko in großen Beobachtungsstudien (Hölscher, Trends Pharmacol Sci 2020).
  • Schutz vor Parkinson in präklinischen Modellen.
  • Laufende Phase-III-Studien zu Alzheimer mit Semaglutid.
  • Mechanismen: weniger Neuroinflammation, stärkere Blut-Hirn-Schranke, Förderung von Neuroplastizität.

🚨 Neu: Durchbruch bei Migräne!

Eine aktuelle Studie aus Italien (Braca et al., Cephalalgia 2024) brachte überraschende Ergebnisse:

  • 31 Patienten mit chronischer Migräne (>15 Kopfschmerztage/Monat, mit Übergewicht)
  • Behandlung: 12 Wochen, 1,8 mg Liraglutid täglich
  • Ergebnis:
    • Reduktion von 20 → 9 Migränetagen pro Monat
    • Halbierung der Attackenfrequenz
    • Schmerzintensität ↓ 40 %
    • Lebensqualität ↑ 50 %
    • Ein Patient war sogar komplett migränefrei

👉 Ursache: Vermutlich Senkung des intrakraniellen Drucks und Hemmung der CGRP-Freisetzung, des zentralen Migräne-Botenstoffs.

🩺 Weitere Einsatzgebiete

  • Nicht-alkoholische Fettleber (NASH/NAFLD): weniger Leberfett & Entzündung (Lancet 2021).
  • PCOS & Zyklusstörungen: bessere Insulin-Sensitivität, regulierter Zyklus (Hum Reprod 2015).
  • Nierenschutz: langsamere Verschlechterung der Nierenfunktion (NEJM 2019).
  • Schlafapnoe: Reduktion von Atemaussetzern durch Gewichtsverlust.

📚 Quellen (Auswahl)

  1. Wilding JPH et al. N Engl J Med. 2021;384:989–1002.
  2. Marso SP et al. LEADER trial. N Engl J Med. 2016;375:311–322.
  3. Marso SP et al. SUSTAIN-6. N Engl J Med. 2016;375:1834–1844.
  4. Gerstein HC et al. REWIND. Lancet. 2019;394:121–130.
  5. Newsome PN et al. Lancet. 2021;397:2161–2171.
  6. Hölscher C. Trends Pharmacol Sci. 2020;41(1):12–21.
  7. Braca S et al. Cephalalgia. 2024; [online ahead of print].

💡 Fazit

GLP-1-Agonisten sind mehr als Medikamente – sie sind ein Multitool der modernen Medizin. Von Gewichtsverlust bis Herzschutz, von Migräne bis Alzheimer: Die Forschung steht erst am Anfang, die Ergebnisse sind aber schon jetzt beeindruckend.

👉 Interessiert?

Jetzt Termin vereinbaren – wir beraten Sie individuell, ob eine GLP-1-Therapie für Sie sinnvoll ist.

  • Fall der Woche 5:

    „Eizellqualität verbessern – Energie für den Kinderwunsch“ 🧬  Ausgangslage Eine Patientin mit niedrigem AMH-Wert (0,37 ng/ml) steht vor einer weiteren IVF. Ziel der Behandlung: nicht mehr Eizellen, sondern bessere Eizellen – also Fokus auf die Energiezentren der Zellen: die Mitochondrien. ⚗️  Therapieansatz Die Patientin erhält ein gezieltes Mitochondrien-Aufbauprogramm: 💡  Wissenschaftlicher Hintergrund Eizellen altern vor allem,…


  • 🧠 Künstliche Intelligenz im Praxisalltag –

    …mein ehrlicher Erfahrungsbericht 3. November 2025 · Osteomedicum · Dr. Artur Teichgräber Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal täglich mit einer Künstlichen Intelligenz sprechen würde – und das nicht aus Neugier, sondern aus purer Notwendigkeit. Heute läuft in meiner Praxis kaum noch ein Tag ohne sie. Warum ich damit angefangen habe Der Alltag in…


  • Fall der Woche 4

     Zurück zur Energie – Testosteronmangel beim Manager Problem:Ein 52-jähriger Manager stellte sich bei uns vor, weil er sich seit Monaten erschöpft, unwohl und antriebslos fühlte. Durch eine berufliche Veränderung war er stark unter Druck geraten: viel Stress, lange Autofahrten ins Ausland, wenig Schlaf und kaum Bewegung. Dabei war er früher begeisterter Ausdauersportler und sogar Triathlet.…